AW: "Kriegs-Spiele"? Verboten!
Ich finde es generell nicht gut, wenn Erwachsene in Kinderspiele viel zu viel reininterpretieren. Das nimmt den Kindern die Phantasie. Kinder sehen die Welt doch mit ganz anderen Augen.
An den Laserschwertern von Star Wars ist zum Beispiel das geräusch das Coolste und die skurillen Figuren wie Yoda, Jaja (keine Ahnung, wie man den schreibt) und Jewbacca und eben die übliche Story: Jedi-Ritter rettet Prinzessin. Ist Märchenstoff, den man so hervorragend nachspielen kann und ausfüllen kann. Das so ein Laserschwert in echt,wenn es das geben würde, eben jemanden durchschneiden kann, das ist den Kindern doch wurscht.
Und dass die Mittelalterritter alles andere als ritterlich waren in den meisten Fällen, das ist den Kindern doch auch egal.
Kinder gehen halt in eine eigene Welt in ihren Spielen - aber sie erfinden das Rad nicht neu. Sie spielen das aus und nach, was sie schon einmal irgendwo gesehen haben, in Büchern z.B. Oder eben auch im Fernsehen und was die Phantasie anregt und dadurch interessant ist.
Und wie gesagt, ich bin mir hundertpro sicher, dass die Dinos vom Yannick auch nicht nur heiraten, sondern ebenso ihre Revierkämpfe ausfechten. Ist das dann besser oder anders, nur weil eine Waffe fehlt? Das frage ich mich ernsthaft, nicht rhetorisch.
Liebe Grüße, Britta